In den letzten Jahren haben sich bei uns diverse Tourbooks von MDMOT angesammelt: http://www.mdmot.com/

Unsere Mission für das Frühjahr 2019: Wir wollen endlich all die coolen Offroadstrecken mit den Enduros abfahren!

In Teil 1 befahren wir die Offroadstrecken von MDMOT rund um Fortuna in der Provinz Murcia. http://www.mdmot.com/Offroad-Enduro-Alicante-Spanien.html

Mitte April 2019 geht´s dann endlich los in den südlichen Teil Spaniens. Die Autonome Region Murcia bietet landschaftlich Interessantes und sehr viele Offroad-Strecken.

Diese Gegend gehört zu den trockensten Gebieten Europas. Im Sommer steigen die Temperaturen oft über 40°C und ist somit für uns viel zu heiß.

Als Ausgangspunkt für unsere Endurotouren wählen wir den Campingplatz in Los Banos de Fortuna.

Wir treffen genau zu Beginn der „Semana Santa“ ein und ganz Spanien ist in Feierlaune. Ostern ist das wichtigste Fest in Spanien und alle Spanier haben Urlaub. Zum Glück finden wir einen ruhigen Platz am Ende des Campingplatzes. Von hier aus können wir die Sierras mit ihren Pisten schon sehen.

In http://www.mdmot.com/Offroad-Enduro-Alicante-Spanien.html sind die Offroadtouren genau beschrieben. Wir laden die Daten auf´s Navi und los geht´s. Von Fortuna aus geht es durch die Sierra de la Pila, die Sierra del Aguila und die Sierra de Ascoy.

Tour 13 führt uns durch die Sierra de la Pila. Die Strecke birgt viele schöne Fotomotive und breite Pisten ohne allzu schwierige Passagen.

Da es in der Pampa keine Möglichkeit zur Einkehr gibt, nehmen wir unsere Brotzeit und ausreichend Wasser mit. Im Schatten verbringen wir unsere Mittagspause.

Die Tour durch einige "Ramblas" beginnt ganz harmlos...

Aber dann geht´s durch das ausgetrocknete Flussbettes des Rio Chicamo. Über die großen Steine im Fluss zu fahren, ist für uns und unsere Mopeds echt anstrengend und wir kommen ganz schön ins Schwitzen.

Normalerweise gleicht diese Gegend einer trockenen Wüste. In diesem Jahr hat es ungewöhnlich viel geregnet, es ist ganz grün.

Die "Canyon-Tour" führt uns wieder durch trockene Canyons in den unterschiedlichsten Erdfarben. Manchmal sind die Wege geschottert, zum Teil geht´s auch durch weiche Erde oder Sand.

Hier müssen wir leider umdrehen, da die Piste abgerutscht ist und wir mit unseren "schweren" Mopeds nicht weiterkönnen.

Am Karfreitag fängt es wieder an zu regnen und hört bis Ostermontag nicht mehr auf.

Wir bleiben auf dem „Camping Fuente“ in Los Banos de Fortuna und sitzen das schlechte Wetter aus. Das Thermalwasser wird dort in den 36°C warmen Pool geleitet und gutes Wifi gibt es auch.

Am Ostersonntag regnet es dann so stark, dass unser schönes, warmes Schwimmbad geschlossen bleibt.

Laut Klimatabelle gibt es im April in Andalusien im Durchschnitt 5 Regentage. Währenddessen ist an Endurofahren  überhaupt nicht zu denken. Die feine, kreidige Erde verwandelt sich ruckzuck in schmierigen Schlamm, der die Stollenreifen sofort in profillose Slicks verwandelt. In den Ramblas fließt plötzlich Wasser und überall rutscht die Erde.

Wir ziehen weiter ans Cabo de Gata, wo der Wind die Wolken vertreibt und immer mal wieder die Sonne rauskommt. https://de.wikipedia.org/wiki/Cabo_de_Gata

Es regnet...

...und regnet.

In den kurzen Regenpausen wandern wir an der Küste entlang.

Allerdings ist es Ende April schon schwierig einen Übernachtungsplatz am Meer zu finden, da die Guardia Civil recht aktiv ist. Unser Lieblingsplatz "Playa de Playazo" geht für uns leider nur noch tagsüber, da wir schon nach der ersten Nacht dort eine Verwarnung kassiert haben.

In "La Fabriquilla" können wir ganz legal über Nacht bleiben. Der Wind schüttelt unser "Monsterle" die ganze Nacht und die Brandung ist ganz schön laut. Das Flutlicht bleibt zum Glück ausgeschaltet. Am Morgen kommt sogar der Bäckerwagen vorbei.    

Mit dem Fahrrad kann man das Kap umrunden und bis San Jose fahren. Leider ist das mit Motorrad oder Womo nicht möglich.

Wir radeln um die "Salinas" am Cabo de Gata auf schlammigen Wegen. In diesem Naturschutzgebiet gibt es viele Arten von Vögeln zu beobachten.

Auch die Piste zum Playa de Monsul ist total verschlammt.

Wir wünschen gute Fahrt!

Noch viel mehr Bilder und unseren Besuch in der Western-Stadt "Fort Bravo" seht Ihr in unserem Video:

Weiter geht´s mit Spanien Teil 2

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