In manchen Ländern ist es ganz einfach gute Endurostrecken zu finden: Alle Straßen, die auf der Landkarte nicht rot oder gelb eingezeichnet sind, sind garantiert nicht asphaltiert.
Ob das der Fall ist, lässt sich oft einfach stichprobenartig mit Google Maps überprüfen.
Topographische Merkmale erkennen - ein Blick auf die Karte hilft: Kleine Wege, die auf Berggipfel hinauf führen oder durch Flussbetten gehen, serpentinenartig zu Kapellen hinauf sich winden, oder durch Steinwüsten... . Mit der Zeit bekommt man einen Blick dafür, was sich als Endurostrecke eignen könnte.

Wichtig finde ich immer erstmal gute Landkarten zu beschaffen in möglichst großem Maßstab. Damit lassen sich Entfernungen gut einschätzen und die Größe von Seen oder Städten beurteilen.

Inspiration für Offroad-Touren suchen wir uns auch über Tourbeschreibungen im Internet oder Youtube Videos.

Gute Karten im Maßstab 1:150.000 gibt es von vielen Ländern von freytag & berndt.
Diese Karten sind oft riesig und unhandlich, aber sehr hilfreich bei der Planung von Offroad-Touren.
Ich nehme immer eine Karte mit auf die Tour, da es in der Pampa oft kein Netz gibt oder wir die eingegebene Route im Navi verlassen oder wir die Karte brauchen, um Einheimische was zu fragen oder...
Damit ich die Karte ins Kartenfach vom Tankrucksack reinkriege, reiß ich sie in 2-3 Teile. Dann falte ich sie so, dass der Teil, den wir brauchen genau oben vor meiner Nase liegt. Echt praktisch!
Von besonders spannenden Regionen besorge ich auch mal Wanderkarten. Die sind dann 1: 50.000 oder sogar 1: 20.000 und eignen sich auch sehr gut zum Mountainbike fahren. Diese Karten bekommt man am einfachsten direkt im Land.


Wenn wir in ein Land mit gut ausgebautem Straßennetz reisen wollen, suchen wir uns immer Unterstützung:
Von Dana & Martin Knöpfle www.MDMOT.com gibt es für viele Länder tolle Offroad-Touren mit genauer Beschreibung und GPS-Daten. Die Wegpunkte laden wir vor der Tour auf´s Handy, das wir als Navi verwenden. So ist es einfacher die wunderschönen Touren zu fahren und alle Abzweigungen zu finden, die auf keiner Karte verzeichnet sind.

Für unsere Mountainbike-Touren haben wir schon die App komoot verwendet. Man kann sich Touren auf´s Handy laden mit genauen Angaben zum Streckenverlauf und Schwierigkeitsgrad. Das Komplettpaket kostet einmalig 30 Euro und danach immer kostenlosen Updates. https://www.komoot.de
Diese App verwenden wir momentan auch für die Navigation bei den Endurotouren im Gelände.

Für unsere Entdeckungstouren auf der Straße verwenden wir momentan GoogleMaps. Die Offline-Karten des jeweiligen Landes müssen wir vor der Tour natürlich herunterladen.

Endurotouren planen:
Meist planen wir Tagestouren so, dass wir gemütlich durch die Landschaft tuckern können und vor Anbruch der Dunkelheit zurück sind. Je nachdem wie das Gelände beschaffen ist, sind das manchmal nur wenige Kilometer.
Bei Strecken über 200 km Länge müssen wir eine Tankstelle einplanen oder Benzinkanister mitnehmen. Wir haben uns kleine 2-und 3-liter Kanister angeschafft. So hat jeder nur einen kleinen Kanister hinten drauf.
Ganz wichtig ist auch die Planung der Versorgung!
In abgelegenen Regionen gibt es häufig keine Gaststätte oder Läden. Selbst in touristischen Regionen ist außerhalb der Saison manchmal alles geschlossen. Wir packen immer ausreichend Wasser ein und was zu Essen. Geeignet als platzsparende energiereiche Nahrung sind Nussmischungen (Studentenfutter) oder ein belegtes Vollkornbrot.
Mit dabei ist natürlich immer der kleine Verbandskasten für´s Motorrad. Kleine Schürfwunden oder Prellungen gehören wohl zum Offroad-Fahren dazu...zumindest bei mir.
Eine Minimalausrüstung an Werkzeug muss mit: Multitool, Reifenpilot, Luftpumpe.

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